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Sonntag, 19. September 2010

Die Kaffeefahrten-Abzocker lassen nicht locker!

Wohl weil die Regionen Trier/Saarburg, Eifel, Saarland so ländlich sind, hat sich eine Firma aus 49693 Molbergen mit Postfachadresse auf diesen Raum spezialisiert. Gewinnversprechen und die zweite Reise kostenlos bei Buchung verführten die Alten dazu, den Abzockern die Daten und EC-Karten auszuhändigen. Tage später fehlten ein paar Hundert Euro auf dem Konto. 
Diese Versuche reißen in der Gegend nicht ab, deswegen wird dringend davor gewarnt, Personal- und Kontodaten leichtfertig bekanntzugeben. Bei Verträgen sollten Teilnehmer von Kaffeefahrten immer auf Datum und Unterschrift achten. Belehrungen über das Widerrufsrecht müssen im Vertrag gesondert unterschrieben werden. Und bedenken, dass das Widerrufsrecht auch für Kaffeefahrten ins Ausland (Tirol z.B.) gilt, wenn in Deutschland dafür geworben wurde. Teilnehmer sollten sich unbedingt eine Vertragsdurchschrift geben lassen, auf der Name und Anschrift des Vertragspartners lesbar sind. Sie sollten sich auch den Namen des Gasthauses, des Busunternehmens und des Verkäufers merken. Fordern Sie den versprochenen Preis immer zu Beginn ein, Wird die Übergabe verschoben, ist Vorsicht angebracht. Hier kann man noch zurücktreten, wenn die Reise bar bezahlt werden soll. Passiert am Zielort nichts, ist es oft schon zu spät. Extrem unverschämt, den Senioren die Rente aus der Tasche zu ziehen. Seit 40 Jahren und mehr Masche ...Die Schwarze Liste gibt es bei der Verbraucherberatung Hamburg.

Montag, 11. Januar 2010

Pamphlet über die Betrugskultur


Es gibt so viel Ärgerliches in unserem Leben... Am meisten aber fällt die Gesamtstruktur der Produktwerbung und Leistungsangebote auf. Es gibt fast kein Produkt oder keine Dienstleistung, die nicht maßvoll übertrieben angeboten werden und die Ansprüche gar nicht erfüllen. Der Traum von irgendetwas, unter die Haut gejubelt und in die Köpfe injiziert, jetzt endlich erfüllt und zu haben, natürlich hat das Ding seinen Preis, aber dafür... wird der Benutzer krank, es wirkt nicht, es stinkt, es ist eine Lüge, es ist voll mit Gift, es hält nur die Hälfte von dem, was es verspricht. Die Dienstleistungen bis hin zur Rente oder der Versicherung, die politischen Versprechen, die Wahltaktiken, Wahlbetrugsversuche, medienwirksame Täuschungsmanöver der Volksvertreter: Lug und Trug, Augenwischerei und Ätschinhalte. Leere Versprechen, die teuer bezahlt werden und nichts von dem Erhofften bringen. Eine breite Spur von Geschädigten, Überrollten, Ausgenommenen, Bestohlenen. Ausgeübt von Millionen von Angestellten, die schön ihrer Profession nachgehen, auch wenn es die hauptamtliche Betrugsserie ist.
Wo bleibt die Moral? Sie ist keinen Pfifferling wert, lachend wird beschissen und betrogen, regiert und abgedankt. Hauptsache, das private Kässchen ist gefüllt. Wie bei Dickens im London des 19. Jahrhunderts, eine Horde von Banditen, Kaufleuten, Abkassierern, aber wo sind die Ehrbaren, die letzten Vertreter des Anstandes? Gibt es sie überhaupt noch? Dieser Zug ist nicht mehr aufzuhalten..... Die Menschen schon immer eine einzige Gefahr für die anderen, reingeholt aus der Natur ins tägliche Leben.


Freitag, 1. Januar 2010

Warum uns das neue Jahrzehnt schwer zu schaffen machen wird


Ja, gut, die Kanzlerin hat uns schon dezent drauf vorbereitet, sie erwartet für 2010 Übles. Zieht euch warm an, der Kahn hat immer noch ein großes Leck, Absaufen möglich, aber unwahrscheinlich, wir sind schließlich nicht in Island, Kurzarbeit geht weiter, Opel entlässt, andere auch, die Automobilindustrie macht sich auf ein Riesenloch gefasst, die Banken, Staatsteile und -verwaltung und die Kriege brauchen unser ganzes Geld, Hartz IV ist nun mal genug und wer bereits 750 € im Monat verdient, muss auch Steuern bezahlen. Ob er nun von dem Geld leben kann oder nicht (Unterhaltzahler hätten ja theoretisch einen Mindestbehalt in dieser Republik, aber wo wird er ernsthaft

Unsere Zukunft - rosarot!

beachtet?) ist eine ganz andere Frage. Jetzt wissen wir, woran wir sind. Haushoch verschuldet, keine Besserung in Sicht. Zu Beginn des Jahrzehnts und anhaltend in die Dekade rein.
Dazu kommt diese unermessliche Geldgier, die die Firmen und Marketingabteilungen nicht davon abhält, immer nur 25 % der Wahrheit zu sagen, was die Produkte und den Gewinn betrifft, aber den doppelten Preis tapfer beizubehalten. Wir dürfen also unser sauer verdientes Geld teuer für Billiges ausgeben oder gehen gleich ins Sozialkaufhaus, es sei denn, wir haben den superbilligen Iren in der Nähe, der uns Qualität für ganz wenig Geld verspricht. Wir haben nicht viel von unserer Kohle (wenigstens die 30 Mio., die gar nicht, wenig oder nicht übermäßig verdienen) und fragen uns ständig, warum wir das alles mitmachen müssen.

Versicherungen ziehen uns nach wie vor über den Tisch und sind keine echte Alternative mehr, das Sparbuch auch nicht und das Kopfkissen ist schon vollgestopft. Bist du älter, krank, behindert, hast du ausgedient, das interessiert keine Sau mehr, nur beim moralischen Geplänkel, wo man sich stolz auf die Schulter kloppt. Zum Beispiel, dass die 350.000 Schwerstbehinderte, die es in D gibt, alles bekommen, was möglich ist. Die vielen Millionen jedes Jahr dienen der Sicherung der Allerbeschädigsten, wofür die 8,2 Mio anderen behinderten Bürger so gut wie leer ausgehen. Gut, ein paar Erwerbsunfähigkeitsrentner sind dabei... Das sind ja nun mal echt zu viele, die Behinderten, wer soll das bezahlen? Eingestellt werden sie auch nicht. Pech!

Gesundheit muss wieder mit weiteren Aufschlägen bezahlt werden, Pflege gibts erst, wenn du am Boden bist. Kindergeld gibt es etwas mehr, Arbeitsstellen nicht, so dass das Kinderkriegen mit Fragezeichen versehen bleibt. So hat alles seine Härte und keiner darf sich freuen, bis auf die Staatsbediensteten, die gut vom Geld der anderen leben oder sich als ihre Volksvertreter anbieten, um ordentlich Rente zu haben. Und die Firmen, die ordentlich Geld machen, auch wenn sie es abstreiten.

Prosit neues Jahrzehnt!

Samstag, 16. Mai 2009

Zum Haareraufen...

... finde ich es, wenn die Leute kein Geld haben, angeblich von der Stütze leben und sich zwei Autos leisten, jetzt noch einen Rassehund kaufen, aber der Sohnemann bei mir borgen kommt, weil er mit seinem Arbeitslosengeld auf Azubi-Niveau die Bahnkarte angeblich nicht zahlen kann. Crazy, oder?






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Freitag, 3. April 2009

Veräppelt


Halt, lesen Sie weiter, hören Sie nicht auf!
Sie haben heute das unendliche Glück neuer Autobesitzer zu werden....

Ja, Sie haben richtig gelesen.

Wir schenken Ihnen ein neues Auto. Vergessen Sie die Abwrackprämie und alles, was sie je über Autos gehört haben. Bei uns nur die absoluten Superlative...

Sie erhalten heute von Würg-Suppen den Maybach 62! Mit allen Schikanen und positiven Fahreigenschaften. Automatischer ausfahrbarer Sessellift, Fußreflexzonenmassage über das Gaspedal und Shiatsu bei 245 km/h....das Auto schlechthin... ein unglaubliches Erlebnis....

Rufen Sie an und bestellen Sie zuvor noch unsere Universal-Kräutermühle für 49,90 € und unser Suppensortiment zu 29,95 €. Sie werden damit zum endgültigen Bezugsberechtigten...



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Dienstag, 26. August 2008

Zock me, Amadeus!

Leider ist es so, wir werden an allen Ecken und Enden beschissen, nur der hypervorsichtige Internetuser, Käufer, Konsument, Telefonierer und Postleser schafft es heute noch, relativ unbeschadet davonzukommen. Reisetester blablabla, Beschiss hoch 10... na, wer auch mal schauen will, was so Blödes unterwegs ist, aus den Schatzkammern des sytematischen Betruges:

Top 100 der Betrüger

Hier gibt's auch Infos:

Verbraucherzentrale




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