Echt, diese Frage müsst ihr euch mal stellen.
Wie sieht es aus?
Herr A., durchgeknallt, Medikamentenvergiftung
plus Demenz, Herr Y., durchgeknallt, Demenz,
Frau M., schwer pflegebedürftig, chron. Erkrankung
plus Senilität, Frau S., Diabetikerin, schwer pflegebedürftig...
Also, jede Menge Bedarf. Und wie ist die Lage?
Schlecht. Wir haben zum Glück Pflegeeinrichtungen,
Pflegekräfte. Ganz toll die ambulanten Dienste! Wir
brauchen sie dringend wegen der zunehmenden Überalterung.
Und wegen der Kosten. Hunderte nur in RLP!
Zu Hause pflegen ist nicht nur preiswerter als im Heim.
Es hält Familien auch in schlechten Zeiten zusammen.
Partner können sehr lange gemeinsam ausharren, bis der
Tod sie trennt. Ohne vielleicht an Einsamkeit zu erkranken.
Und Altersheime? Ebenfalls an allen Ecken und Enden.
Der große Vorteil, die Belastung ist stark reduziert,
die Familien haben mehr Zeit für Beruf und anderes,
je nachdem, was wichtig ist. Die Patienten sind gut
untergebracht und genießen den Urlaub, solange es geht.
Allerdings: Der VdK hat mal wieder daran erinnert, dass bei
Pflegestufe III mindestens 2.800 bis 3.000 Eur pro Monat
fällig sind. Und das nur in Pflegeheimen. Ist es ein Fall
für die Geriatrie/Gerontologie, kostet das 4.000 EUR.
Bei Pflegestufe I und II geht es teilweise noch unter 2.000 Eur,
je nach Wohnmodell.Die Kosten sind mittlerweile wie überall zu hoch.
Dann ist wohl der ambulante Pflegedienst besser. Wo liegt der Haken?
Der Dienst kommt zwar event. mehrmals am Tag, das ist dann gerade noch
bezahlbar. Aber Vollpflege? Unmöglich!
Die Gesetzeslage, die Kosten, alles spricht dagegen.
WER von den deutschen Normalbürgern kann das Heim
noch bezahlen: Fast keiner mehr! Kollaps
vorausprogrammiert! Verkauf aller Besitztümer,
die Kinder müssen zusammenlegen oder Verhartzung und Ende.
Auch gut bezahlte Beamte kriegen das nicht mehr hin.
Und Selbstständige müssen auch rechnen.
Habt ihr eure Kröten schon gezählt?
Schafft eure Rente das?
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