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Freitag, 27. August 2010

3 Kuriositäten aus dem deutsch-luxemburgischen Grenzland und der Eifel

Im deutsch-luxemburgischem Grenzverkehr passiert doch noch eine Menge. Es gibt zwar keine Grenzen mehr, aber gelegentliche Grenzkontrollen. Das musste ein Schmuggler-Duo (für den Privatgebrauch?) feststellen: Sie hatten im Reisegepäck über 30 Kilogramm Tabak und 2000 Zigaretten - bis der gute Koffer von Polizeibeamten bei einer Kontrolle im Zug von Luxemburg nach Trier beschlagnahmt wurde.

In der Trierer Gegend hatte nach einer Mitteilung des Frankfurter Zollamts ein Schnapsbrenner die Brennerei so manipuliert, dass er rund 18.000 l Alkohol schwarz brennen konnte. Dafür muss er jetzt 240.000 Euro Steuern nachzahlen und mit einer empfindlichen Strafe rechnen. Die Fahnder gehen davon aus, dass der 43-Jährige über Jahre hinweg schwarz gebrannt hat. Sie kamen dem Schwarzbrenner durch einen Hinweis auf die Spur.

 

 Das Ungewöhnlichste: "Motorrad-Exhibitionist entblößt sich bei voller Fahrt" behauptet der Trierer Voksfreund. Genauer betrachtet überholte der Biker zwei Damen um die 50 und stellte sein Motorrad dann vor ihnen ab, um sich zu entblößen. Auch in Piesport im Landkreis Bernkastel- Wittlich schafft das keiner, sich auf dem Motorrad in voller Fahrt auszuziehen... sagen wir bei 130? Schon bei 50 geht das nur durch Stellen und Hose runterlassen, was sehr viel Geschick und Akrobatik erfordert.

Freitag, 12. März 2010

Neuer Blog für Missbrauchsfälle

In der aktuellen Tagespresse lesen wir täglich mehr über Missbrauch im Schul- und Internatmilieu (vgl. Odenwaldschule, http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/Missbraucht-gemobbt-und-mundtot-gemacht_aid_830279.html), und es gibt seit einiger Zeit einen Blog, der sich nur um dieses Thema kümmert:

Misalla's Blog (http://misalla.wordpress.com/).

Betroffene können sich austauschen, über ihre Erfahrungen berichten oder Neues aufdecken.



Wir werden seit langem mit dieser fast schon weltweit auffliegenden Missbrauchswelle konfrontiert, die systematische Ausnutzung der autoritären Stellung per Gesetz bzw. durch die Institution. Irland, Großbritannien, USA, jetzt ganz viele Fälle in Deutschland. Es wird immer wichtiger, hier eindeutig aufzudecken und die Beschäftigten regelmäßigen psychologischen Gesprächen auszusetzen. Die Häufung der Perversionen und Neigungen in diesem Bereich ist bereits eklatant. Sie wird kaum nur in den 70er- und 80er-Jahren so stark gewesen sein, sondern immer.

Ca. 300.000 Kinder werden pro Jahr in Deutschland missbraucht. Schätzungen zufolge wird etwa jedes dritte bis vierte Mädchen und jeder siebte bis zehnte Junge bis zum 18. Lebensjahr einmal oder über Jahre hinweg missbraucht. Täter sind zu 98% Männer, die sehr häufig aus dem engsten Umfeld des Kindes (eben auch Schule, Internat etc.) kommen. Durchschnittlich 65%–70% der drogensüchtigen Mädchen wurden als Kind sexuell missbraucht.Die Liste der Symptome und Folgeerkrankungen der Betroffenen ist enorm. Sie reicht von Zwangserkrankungen über Angstzustände, Selbstverstümmelungen, Suizidversuchen bis zu dauerhafter Drogen- und Alkoholabhängigkeit.

Wir sind hier alle gefordert, die Augen offen zu halten und Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Auffälligkeiten zu helfen. Schluss mit der Verblendung durch Schönfärberei und Pädagogengläubigkeit.