Habt ihr euch mal überlegt, was wir und unsere Kinder mit unserer Privatheit anrichten, wenn wir uns in xing, wer kennt wen, facebook, myspace und Co. eintragen?
Ich möchte hier dringend auf einen fundierten Artikel von Frank Rieger in der FAZ hinweisen: "Der Mensch als Datensatz".
Hier wird uns schnell klar, wie gefährlich diese Entwicklungen geworden sind, wie unsinnig und hinterfragensbedürftig der echte Wert von Foren, Freundefinden und dem ganzen Angebot ist. Kaufen online hinterlässt ebenso ein Psychogramm. Jede Online-Aktivität. Jeder Eintrag und jede Privatheit wird ausgeschlachtet. Wir werden noch mehr Opfer von Werbung, treten in angebliche Freundschaften mit Unbekannt, die uns einen Kuchen schicken, eine Blume und Co... Die jeweilige Software generiert Aktivität, wo keine echte ist.
Ob die Holländer das gut finden oder nicht, es ist die absolute Kontrolle, die Unheil vermeiden, aber Privatheit zerstören will. Kommunikation mit Behörden und Polizei ist zwar wirklich hilfreich, kann aber auch furchtbar missbraucht werden. Diesen Ansatz sollte man weiterverfolgen, er setzt uns auf die richtige Spur in der Gestaltung unseres täglichen Lebens. Jede Neigung wird bewertet und verwendet, Kauf so oder so, Kontakt so oder so, Wunsch so oder so.... unvorstellbar.
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Mögliches und Unmögliches, Sehenswertes und Übersehenswertes, Erstaunliches und Nichtbestaunenswertes, Faszinierendes und Abstoßendes ...
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Freitag, 15. Januar 2010
Samstag, 29. August 2009
Wahlverhalten bei Verbitterung

Ein hochinteressanter, gleichzeitig völlig naheliegender und altbekannter Ansatz der Menschensicht ist jener, der die Verbitterung in den Mittelpunkt stellt. Von einem Schlüsselerlebnis wie auch immer ausgehend, bahnt sich der Wurm des Übels seinen Weg im Leben.
Der Volksmund kennt die Betrachtung der Verbitterung als Auslöser von psychischen Störungen, als Ursache von Rückzug schon ewig. Dass auch Aggression in Form von Amokläufen darauf zurückgeht wird bei Josephina Meier im Artikel "Groll gegen die Welt" mal direkt beim Namen genannt.
Bei allen Verbitterten will der ewig nagende Schmerz nicht enden, dass einem das Leben aus der Hand genommen wird. Damit können sich Hunderttausende und Millionen identifizieren. Der/die zu Unrecht Gestrafte, der/die nie eine Chance Bekommende, der/die lächerlich Gemachte, der/die überraschend Körperversehrte, der/die schon ewig Helfende und nie einen Dank Bekommende.... Klar wird, dass wir ein dichtes Netz von ehrenamtlichen Hobbypsychologen, angestellten Schulpsychologen und Sozialpsychiatern brauchen, um dieses Phänomen aufzufangen. Denn das Leben muss nicht strafen, wenn es besser reguliert wird.
Wie aber wählen solche Menschen? Gar nicht mehr? Extreme Richtungen? Fallen sie auf schnelle Lösungsangebote ohne Hintergrund rein? Endlich jemand, der aufräumt, auszahlt oder abstellt? Offensichtlich lebt die Wahl von diesen und anderen essentiellen Störungen ...
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Donnerstag, 5. März 2009
Die feinen Töne ....
Habt ihr gewusst, dass Musiker nicht nur ihren Instrumenten tolle Töne entlocken können, sondern auch die feinen Töne und Nuancen im Gespräch mit anderen besser wahrnehmen? Das scheint doch die Lösung für manche Beziehung zu sein... Was aber ist mit Tubaspielern, Paukenbedienern, Beckenschepperern und all dem Lärmkram? Das bleibt offen... Haben die noch normale Beziehungen?
Ich jedenfalls achte auch auf feine Töne, ohne dass ich virtuos Klavier spiele...na?

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Ich jedenfalls achte auch auf feine Töne, ohne dass ich virtuos Klavier spiele...na?

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