Dienstag, 8. Juli 2008

Die Bedrohung durch Feuer


Wir kennen es aus den Nachrichten: riesige Waldbrände in Griechenland, Portugal und am stärksten in den USA. Wir fürchten es und tun alles, ihm zu entkommen, auch wenn wir immer wieder damit spielen. Kinder und Jugendliche, die Feuerchen machen, mit dem Feuerzeug hantieren, Dauerprovokateure, die brennende Kippen in den Wald oder aus dem Auto werfen, notorische Raucher, die im Bett nachts noch eine qualmen und dabei einschlafen, defekte Elektrogeräte, Gas ....

Und brennt es mal in der Nachbarschaft, heute in den frühen Morgenstunden erlebt, etwa 50 m entfernt, kriegt man erst mal einen Schreck.... das Katastropenszenario, gespenstische Schatten der Blaulichter, hektisches und emsiges Schaffen, verzweifeltes Rufen und Weinen, Bersten und Knacken von Balken und Dingen, die der Hitze nicht mehr standhalten, aufsteigende Rauchwolken und -schwaden, die sich im ganzen Ort oder Viertel verteilen, langsam näher kriechen durch die Bäume und Hausschluchten ...

Ein fast unwirkliches Bild der Bedrohung, das man erst im zweiten Moment erkennt und die Tragweite des Geschehens zu verstehen beginnt... Zum Glück noch ein Stück weg ....

Habt ihr auch schon so gespenstische Erlebnisse gehabt, die einen aus dem Schlaf reißen oder im Alltag brutal konfrontieren?

Kommentare:

Indication hat gesagt…

... also ich hatte schon mal das Erlebnis von gespenstischem Schnarchen *ggg* aus dem Schlaf gerissen zu werden... Schlimm. Da ist so ein bischen Rauch und Blaulichgeflacker doch gar nichts... ;-))

Dailywrite hat gesagt…

um Himmels willen, was war das für eine Heimsuchung? Hattest du Angst, gar vor lauter Angst um dich geschlagen? Aber gleich mit Blaulicht gegen Schnarcher?

sichtweisen hat gesagt…

Wie? Du schnarchst, Indi ...???

die_schottin hat gesagt…

Zum Glück hat es bei uns in der Gegend noch nicht gebrannt. Übrigens, schickes Layout. Gefällt mir besser als das Vorherige.

Dailywrite hat gesagt…

Danke, Schottin, mir gefällt es auch besser, man muss alles mal antesten, oder...? Übrigens bei Steuertusse zu Hause ist es ja auch sehr interessant, die ist ganz schön tough, hmm? Filmdiva sozusagen ... Und keinen Freund? ... Grübel ...

Sammy hat gesagt…

hi Stefan,

danke fuer deinen kommentar bei mir, ich habe mich gefreut, dass du zu meinem blog gefunden hast und ich moechte dir auch gleich mal einen gegenbesuch abstatten.

ja solche braende sind beaengstigend. vor einigen jahren ist meinem bruder der in California lebt, das haus abgebrannt. nun droht schon wieder diese gefahr.

bei uns hier in North Carolina ist es auch sehr sehr trocken und es hat auch hier und da schon gebrannt. wir haben wassernot hier und sind auf wasserration, duerfen weder auto waschen noch giessen und muessen wasser einsparen wo es nur geht. wenn es mal kurz regnet, dann ist das eher wie ein tropfen wasser auf einem heissen stein. wir haben fast jeden tag 40 grad hier in NC und dabei noch sehr hohe luftfeuchtigkeit.

als ich mit meiner family noch in NY State gewohnt habe, mussten wir fast mal evakuiert werden. der wald der direkt hinter unserem haus war, stand in vollen flammen. die hubschrauber versuchten den brand bei tag und bei nacht zu loeschen. es hat noch wochen nachher nach rauch in meinem haus, insbesondere in der kueche, gerochen. da hatten wir echt noch mal glueck gehabt, es waere furchtbar gewesen, wenn unser haus abgebrannt waere.

einen tornado in Kansas und einen hurricane hier in NC habe ich auch schon miterlebt. nun gut, wir hatten keinen allzugrossen schaden am haus. wir hatten nochmal glueck gehabt.

lg
Sammy

daily hat gesagt…

Samantha, ich wusste es doch, erzählt jemand aus den USA, hat er auch was zu erzählen. Dein Kommentar über Katastrophen, wenn sie sich anschleichen, zeigt deutlich, dass du 10-mal mehr Bedrohumgen erlebt hast... die wirklich ans Eingemachte gehen. Ein Brand, der hinter der Tür wütet und bekämpft wird, ein Tornado und Hurricane... was sind das Kinkerlitzchen bei uns, und doch sind sie bedrohlich...

North- und South-Carolina wird mir immer sympathischer, wegen des Klimas, den Ansichten ... vielleicht sollte ich mal meine Freundin Gundula in Texas besuchen und dann NC und SC anschauen ...{Emotic(smile)} {Emotic(smile)}

Bei uns ist heute 17 Grad und Kübelregen angesagt, gestern noch Sommer ...

LG
Stefan

Sammy hat gesagt…

unser kuebelregen ist schon wieder vorbei und die sonne lacht wieder. ich schick dir gleich mal ein paar sonnenstrahlen rueber. 17 grad ist meiner ansicht nach schrecklich kalt fuer july.

ja, flieg mal nach Texas. dort ist's klasse!!! woher ich das weiss? nun ich habe schon 2 jahre dort gelebt. in der naehe von Dallas.
nach Texas ging's dann einen bundesstaat hoeher, naemlich nach Oklahoma, wo mein sohn dann geboren wurde. danach bin ich dann fuer 6 jahre nach Kansas. als ich das landleben so richtig satt hatte, ging's nach New York *grins* tja aber das war nicht so das wahre und wir haben uns nach North Carolina umquartiert wo wir jetzt auch schon fast 6 jahre sind. es ist recht schoen hier, wir haben eine knappe stunde bis zum meer und ca. 3 stunden bis in die blauen berge (smoky mountains) und South Carolina ist auch in der naehe, sowie Virginia und Tennessee. keine schlechte gegend, mir gefaellt's hier wirklich, aber nirgends ist es so schoen wie zu hause in California. ich hoffe sehr, dass wir bald wieder dorthin zurueck gehen koennen.

lg
Sammy

Dailywrite hat gesagt…

Sammy, absolut d'accord ... 17 Grad am 12.7. ist eine Schande, wieder alles durcheinander da oben in den Sphären, zu viele Schwaden und Partikel ...

Liegst du gerade am Meer und verschönerst deinen Teint? Neid!

Deine Rundreise durch die Staaten ist imposant, ist das nicht wie mehrfach abgebrannt? Die Kosten etc.? Oder schleppt ihr euere Holzvilla auf dem Transporter durch die Gegend? Jedenfalls hast du ordentlich was gesehen von den United States. Da sind deutsche Umzüge ja ein Spauz, oder?

Kalifornien ist auch ein Wunschtraum, endlich mal in dieses Land, wo nicht nur die Erdbeben, die moderne Kunst/Architektur, die neuen Geistesströmungen und Paul Watzlawicks Kommunikationstherapie zu Hause war, sondern auch das alternative Leben blüht, bis es glüht.