Mögliches und Unmögliches, Sehenswertes und Übersehenswertes, Erstaunliches und Nichtbestaunenswertes, Faszinierendes und Abstoßendes ...
Montag, 20. Februar 2017
Mittwoch, 25. Januar 2017
Verletzung der Pressefreiheit in Washington
Mindestens sechs Reporter wurden inhaftiert und angeklagt wegen ihrer Berichterstattung über gewalttätige Demonstrationen in Washington, D.C., anlässlich der Amtsvereidigung von Donald Trump am vergangenen Freitag. Es kamen wohl +/- 200.000 Menschen zur Demonstration, darunter viele Frauenrechtlerinnen wegen seiner heftigen Frauenbeleidigungen.
Drei der inhaftierten Journalisten drohen jeweils 10 Jahre Gefängnis und eine 25.000-Dollar-Geldstrafe, wenn sie verurteilt werden. Sie waren unter den 230 Personen, die in der Innenstadt von Washington bei Demonstrationen festgenommen wurden. Die Polizisten beschlagnahmten Kameras und Mobiltelefone, um die Daten ggf. zu löschen.
Drei der inhaftierten Journalisten drohen jeweils 10 Jahre Gefängnis und eine 25.000-Dollar-Geldstrafe, wenn sie verurteilt werden. Sie waren unter den 230 Personen, die in der Innenstadt von Washington bei Demonstrationen festgenommen wurden. Die Polizisten beschlagnahmten Kameras und Mobiltelefone, um die Daten ggf. zu löschen.
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Samstag, 21. Januar 2017
Daily Trumpets: Gauck geht, der 45. Präsident der USA vereidigt
Während Italien nach seinen Erdbebenopfern unter den Skifahrern sucht, Merkels Stärke und Reichweite ihrer Entscheidungen vor allem in Frankreich gelobt werden, gehen weiter Raketen in Istanbul, Syrien, Jemen, Irak, Afghanistan, Israel, Palästina usw. nieder, gehen Autos, Busse in denselben Ländern plus Pakistan hoch, richten vereinzelte Fanatiker in Europa und in aller Welt Schäden an und bringen Menschen im Kampf gegen die falsche Lebensauffassungen oder Religion um, warten 400.000 orientalische Asylanten in D auf einen Arbeitsplatz, teils immer noch in Hallen oder anderen Massenunterkünften, kaufen andere Einwanderer die Restposten der Immobilien auf, plädiert der scheidende Präsident von D für eine entschlossene Verteidigung des Landes, als ob das Mänover an den Ostgrenzen bereits ein Verteidigungsakt sei (oder steht der Feind innerorts?), warnt vor Pazifismus als Gesinnung der Schwäche (damit indirekt auch vor basisdemokratischen Friedenswünschen), fordert einen Zusammenhalt der NATO, während der 45. Präsident der USA sein Amt antritt, den Muslimen und ihren Kampforganisationen den Krieg ansagt, die Nato für völlig obsolet hält, einen Rückzug seines Landes aus Europa erwägt, damit die Rest-Nato einem überrüsteten Russland überlassen will, und insbesondere BMW als Bedrohung für den US-Markt betrachtet, bereits Geld gesammelt hat für die ewig lange Mauer gegen Mexiko zum Schutz vor Verbrechen, einen eigentlich isolierenden Protektionismus für sein Land insgesamt fordert, wie Diktatoren das für selbstverständlich halten, stark fremdenfeindlich ist, sogar Flüchtlinge massenhaft über das Wasser einwandernd sah, im Grunde nur Gutes will, nämlich die wirklich zu kurz gekommenen Massen in den USA (?) zu mobilisieren, sie gerecht zu belohnen plant (diese Ähnlichkeiten ... mehr Highways?), Obama Care aber ablehnt. Ganz aktuell behaupten manche, der angeblich allwissende und geheimnisvolle Nostradamus hätte vor 450 Jahren Trump schon gewittert. Damit ist doch alles klar ... an diesem frostigen, aber blendend sonnigen Tag.
Montag, 26. August 2013
Wahl, Wahl, Qual - nichts ändert sich - doch! Unmögliches völlig normal!
Vor der Wahl werden die Ideen und Fantasien immer irrationaler. Alle versprechen sich und den Wählern den großen Turnaround, die Mindestrente hoch, das Freibier am Sonntag, die Altersrente gerettet, den Flaschensammlern mehr Mindestlohn, allen mehr Gerechtigkeit, den Familien mehr Finanzkraft und den HartzIV-Beziehern 1,25 EUR mehr!
Und die werte Presse? Eine ganz besonders interessanter Spagat war beim Spiegel zu beobachten. Der Lieblingsfeind Bild-Zeitung mit dem bisherigen stellvertretenden Chefredakteur Nikolaus Blome wird zum 01. Dezember stellvertretender Chefredakteur beim „Spiegel“. Wie das? Ja, das geht! Blome wird zudem Leiter des Hauptstadtbüros Berlin und Online-Chefredakteur. 2011 heiß es noch „BILD – Die Brandstifter“ und Bild als Tageszeitung rechtspopulistischer Parteien.
Der „Tagesspiegel“ hatte im Zuge der Berichterstattung über den Wechsel beim „Spiegel“ am 9. April eine Satire-Meldung mit dem Titel „Irrer Qualitäts-Wahnsinn! Bild-Mann Blome wird Spiegel-Chefredakteur“ herausgegeben. Damals lustig gemeint, wird die Personalie jetzt Wirklichkeit. „Ich freue mich, dass wir mit Nikolaus Blome einen der profiliertesten politischen Journalisten Deutschlands für den „Spiegel“ gewinnen konnten", ließ aber der designierte Chefredakteur Wolfgang Blücher in der entsprechenden Pressemitteilung verlauten. Dass sich nicht alle über den Neuzugang an der „Spiegel“-Spitze freuen dürften, hatte man sich beim „Spiegel“ wahrscheinlich schon vorher überlegt.
Die Kommentarfunktion zu der Pressemitteilung wurde vorsorglich deaktiviert.

Die „Bild“ polarisiert eben nicht nur mit Überschriften, sondern auch mit ihrem Personal. Auf Twitter kündigten nach der Blome-Bekanntgabe zahlreiche Nutzer die Beendigung ihrer Abos an. Es dürfte spannend bleiben.
Dienstag, 1. Mai 2012
Die alte Leier: Ich will auch mal Polizist sein!
In Luxemburg hat ein Autofahrer ein Blaulicht auf seinen Wagen montiert, sich als Polizist ausgegeben und andere Autofahrer angehalten. Wie
die Luxemburger Polizei berichtete, war der Mann auf
der A 7 bei Mersch mit einem gelben Opel und Blaulicht anderen
Autofahrern aufgefallen. Da sich einer das Kennzeichen gemerkt hatte,
stattete die Polizei dem Mann einen Besuch ab. Bei der Durchsuchung
seines Wagens kamen nicht nur mehrere Scanner, mit denen Polizeifunk
abgehört werden kann, zum Vorschein, sondern auch ein Blaulicht. Der Mann wusste von nichts und war völlig unschuldig :-)
Samstag, 31. März 2012
Stoppt den Benzinpreisirrsinn! Müsst ihr die Bürger mit Füßen treten?
Das
wundert keinen mehr, wenn am laufenden Band solche Hamsterkäufe
stattfinden, wie jetzt wieder einer aufgedeckt wurde: Ein Mann aus dem
Westerwald hat in Luxemburg 240 l Benzin eingekauft und im Kofferraum
heimtransportieren wollen. Anscheinend wurde er beobachtet und/oder
verpfiffen. Na klar, die Zollbestimmungen. Wenn, dann wird der Sprit bei
uns gekauft und bitte ordentlich berappt. Also irgendwann muss auch mal
Schluss sein mit der Daumenschraube! Dieses pervertierte Steuersystem,
das abknöpft, aber bitte nichts dafür leisten will. Oder anderes, als
der Bürger will. Hauptsache, die Staatsbeschäftigen haben ihr sicheres Auskommen.
Eines ist sicher:
Die Benzinpreise steigen und steigen. Und mit ihnen offenbar auch die
Bereitschaft vieler Bürger, Kraftstoff zu klauen. Kostete ein Liter
Super im Juli 2009 durchschnittlich noch 1,29 Euro, sind es
aktuell bereits 1,55 Euro und mehr! Und je teurer Benzin wird, desto
größer ist der
Anreiz zum Betrug oder Diebstahl an der Zapfsäule. Da war ja der
geschilderte Fall noch harmlos. Alles ordentlich im EU-Raum eingekauft.
Tankstellenpächter bei uns suchen unterdessen nach Lösungen gegen die
Benzinklau-Masche. Videoüberwachung gibt es schon lange, Schranken
werden angedacht .... Besser ist es, die Steuerbelastung zu senken und
die Bürger in Ruhe zu lassen! Auflagen für die Mineralölkonzerne können
auch Abhilfe schaffen. Kein Sprit über 1,30 EUR - fertig!Donnerstag, 1. März 2012
Ungewöhnliches Jagdhundetraining
Ein Jagdhundebesitzer, der partout was gegen Schafe hat oder auf Lammbraten auswar, hetzte seine Jagdhunde auf Eifelschafe. Insgesamt 39 Schafe wurden angegriffen, 9 schwer verletzt, 2 haben sich die Beine gebrochen, 2 sind tot, andere müssen geschlachtet werden, 11 fehlen noch.
Die beiden freilaufenden Hunde wurden mittlerweile mit Erlaubnis des Ordnungsamtes erschossen, als sie dabei waren, ein weiteres Schaf zu reißen. Die Hunde sind noch nicht identifizierbar. Für den Schaden haftet der Besitzer oder seine Jagdhundversicherung, der den Feuerwehr- und Bergeeinsatz, den Einsatz der Jäger, den Schaden des Schafehalters, die Arztkosten und die Abholung der Hundekadaver bezahlen muss, sofern er gefunden wird. Solches Verhalten ist im Übrigen extrem fremdgefährdend. Warum manche ihre Hunde als Waffe betrachten verwundert immer wieder.
Die beiden freilaufenden Hunde wurden mittlerweile mit Erlaubnis des Ordnungsamtes erschossen, als sie dabei waren, ein weiteres Schaf zu reißen. Die Hunde sind noch nicht identifizierbar. Für den Schaden haftet der Besitzer oder seine Jagdhundversicherung, der den Feuerwehr- und Bergeeinsatz, den Einsatz der Jäger, den Schaden des Schafehalters, die Arztkosten und die Abholung der Hundekadaver bezahlen muss, sofern er gefunden wird. Solches Verhalten ist im Übrigen extrem fremdgefährdend. Warum manche ihre Hunde als Waffe betrachten verwundert immer wieder.
Gerade im September 2011 sind die beiden frei laufenden Schäferhunde des hannoveranischen Hell-Angels-Chefs auf 5 Menschen losgegangen und haben eine Mutter von 2 Kindern, die vom Auto aus alles sahen, einen Rentner und einen Polizeibeamten schwer verletzt, bevor sie ausgeschaltet werden konnten. Der Rockerchef zeigte sich tief bestürzt und übernahm die Verantwortung.
Mittwoch, 1. Februar 2012
Die irregeführten Naviopfer
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| Wittlich/Wengerohr |
Verdammt, man weiß ja oft nicht mehr wie herum man in eine Straßenmündung einfahren soll... ein Durcheinander wird da gebaut, Schilder verblüffen, irritieren und verzögern Reaktionen... So auch bei Wittlich (Eifel) in Wengerohr. Seit Wochen treten Dutzende von Geisterfahrern auf, die total verkehrt in einen Kreisel - offiziell "Verteilerkreis" - einfahren. Wieso das passiert, erklären sich Verkehrsexperten und Polizei mit der weit verbreiteten Navigation: Einige Geräte sind eben trotz hohem Anschaffungspreis so schlecht, dass sie verkehrt lotsen ... Pech für alle, die ihr Hirn beim Fahren abstellen wollen. Sie landen im Nirgendwo oder eben im krassesten Fall im Frontalzusammenstoß.
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| Englischer Großverteiler mit gegenläufigem Verkehr (!) von oben |
Es wurden nun Zusatzschilder mit Rechtspfeil aufgestellt und Appelle an Autofahrer gerichtet, ihre Navigation kritisch zu handhaben. Am besten Beschwerde bei den rücksichtslosen Herstellern und den Verkäufern einreichen und auffordern den Schrott vom Markt zu nehmen, der nicht auf Permanent-Upgrade eingestellt ist, und bei Neukäufen adäquat zu ersetzen!
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| Englischer Großverteiler mit gegenläufigem Verkehr (!) |
Dienstag, 10. Januar 2012
Porno-Affären jetzt auch beim Lieblingsverlag der Bischöfe
Auch in den Betrieben der Kirche fängt es an zu kochen. Nein, nein, nicht die Mitarbeiter! Die Produkte! Und gerade in diesem Renommierbetrieb der Katholiken: die Verlagsgruppe Weltbild. Der Papst hat sich beschwert, der Weltbild-Aufsichtsratchef Donaubauer ist Anfang Dezember zurückgetreten, und die Bistümer schweigen mehr als dass sie sprechen.
Das Trierer Bistum äußerte: "Angesichts (…) der Debatte über die Verwobenheit des Unternehmens mit der Produktion und dem Vertrieb literarischer Erzeugnisse, die der Menschenwürde und damit der Verkündigung und Lehre der Katholischen Kirche zutiefst widersprechen", sei der Rücktritt Donaubauers als eine erste persönliche Konsequenz zu verstehen
Der zu 100 Prozent der katholischen Kirche gehörende Verlag ist seit Wochen in den Schlagzeilen, weil er Bücher und DVDs vertreibt, die sich wohl kein Pastor sichtbar ins Regal stellen würde. Dazu gehören Titel wie "Anwaltshure", "Vögelbar" oder "Schlampeninternat".
Die Vorwürfe sind nicht neu, werden schon seit Jahren immer wieder erhoben. Eine Zeitlang wurden Militaria- und fast schon Kriegsverherrlichung betrieben, aber in der Kreuzzugstradition der Katholiken war das noch toleriert. Auch andere Titel passten nicht so recht ins kirchliche Programm - aber egal, der Umsatz allein zählt. Heute schafft der Konzern nach eigenen Angaben 1,7 Mrd. Euro Umsatz. Doch dieses Mal - wohl auch vor dem Hintergrund des Moralitätsverlusts durch die Kinderschändungen durch Priester und Pädagogen - werden die Vorwürfe streng verfolgt. In diesem Zusammenhang ist auch die Äußerung Papst Benedikts XVI. zu sehen, der beim Empfang des neuen deutschen Botschafters im Vatikan die "weite Verbreitung von Material erotischen oder pornografischen Inhalts" anprangerte. Und ein Engagement des Heiligen Stuhls gegen diese Missstände ankündigte. Also erst einmal vor der eigenen Haustür kehren ...Zwölf Bistümer sind an der Gruppe beteiligt, darunter mit knapp 4,3 Prozent auch das Bistum Trier.
Was kann man erwarten? Trennt sich die Kirche von dem umsatzstarken Weltbildverlag, wie dies das Erzbistum Köln fordert? Oder großes Reinemachen mit Umsatzeinbußen? Den Mitarbeitern wird seit vielen Jahren wohl erst einmal klar, bei wem sie da arbeiten ...
Donnerstag, 29. Dezember 2011
Ja, man glaubt es nicht: 5 Betriebe für Integration von je einem Behinderten ausgezeichnet
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| Ausübung von qualifizierter Arbeit im KFZ-Bereich NRW |
Sicher löblich, den guten Willen von Unternehmen zu zeigen, aber es ist mehr die Werbung für die Firmen als der Nutzeffekt für Behinderte. Wo aber werden höherwertige Tätigkeiten vergeben? Wer spricht darüber?
Hilfsarbeiterstellen lassen sich schneller und einfacher einrichten und halten ... Nicht umsonst wird Hartz IV-Beziehern an erster Stelle bei der Vermittlung in Rheinland-Pfalz geholfen. Dafür gibt es seit einem Jahr einen speziellen Vermittlungsdienst, andere werden abgewiesen, der Rest ist also egal, bis auf Schwerstbehinderte, für die man Heime und Werkstätten baut.
Samstag, 5. November 2011
Das wäre mit einer Shopping-Mall nicht passiert!
Ja, mit 'ner Shopping-Mall hätten wir zufriedene Kunden, die brav ihr Geld in den Konsumpalast trügen, im Parkhaus parkten und alles schön ins Auto verräumten. Aber so? Im Nigeria des Konsums! Bei Supermärkten allein im Wohngebiet oder ein bisschen außerhalb oder im Einkaufsviertel kann das eben mal passieren. Kein Mensch passt auf und schließt ab. Im Außenbereich bleibt alles so stehen wie nach 20/21/22 Uhr.
In Shopping-Malls dagegen, wenn die Prognose stimmt und ECE alle 30 km einen Großklotz mit Rolltreppen und Parkhaus, Glas und Stahl errichtet, alles verschlossen ab 20/21/22 Uhr! Keiner kommt mehr ran an jene fahrbaren Behälter, die die Produktberge bis zum Auto transportieren.
Das passiert eben nur in Konsum-Nigeria. Oder doch nicht? Dass das nun auch im Stadtgebiet geht...!
Konsumunwillige oder -verweigerer oder -saboteure haben Einkaufswagen abgehängt und gemopst. Genauer gesagt im Fluss versenkt oder es probiert. Nur die ersten kamen unter Wasser, die anderen blieben auf der Böschung steil nach oben stehen. Kein Wunder, wenn man gleich 15 Stück klaut. Ja, das muss man sich mal vorstellen, schieben ganz cool 15 Wagen über Nacht davon, über die Bundesstraße und schubsen sie in den Fluss!! In die Kyll. Und das in der Stadt des Mineralwassers! Da gibt es ja so gut wie keinen Alkohol! ;-) Das muss man doch hören oder merken?Überall kommen sie, in Kaiserslautern, Homburg/Saar undundund. Neunkirchen, Saarbrücken und Trier hat schon, St. Wendel verfügt schon über seinen Globus, Idar-Oberstein fehlt allerdings noch in der Mall-Sammlung ... immer mindestens 10.000 bis 20.000 plus m² Verkaufsfläche. Man könnte sie ja auch bewachen, mit Schießscharten, Wasserkanonen und Falltüren? Diese Orte sind uns heilig! Da kommt keiner mehr ran. Vive la Mall!
Mittwoch, 21. September 2011
Tödliche Kunst - Moderne Fallen für Motorradfahrer
Auf dem Kreisel in Zerf im Trierer Landkreis steht ein etwas zackiges und eigenwilliges Kunstwerk namens „Kleines Rasenstück“. Es erinnert an einen gefährlichen Wall der Germanen oder Römer und bietet jede Menge Spieße und Pfeiler, die einem abtrünnigen Motorrad-, aber auch PKW-Fahrer sehr gefährlich werden können, wenn nicht gleich zum Exitus führen. Nachdem die internationalen Motorradfahrer vehement protestierten, reagiert die Gemeinde Zerft nun und demontiert. Die Skulptur wurde erst im Herbst 2010 auf dem Kreisel aufgestellt.
Eine Expertenrunde hatte beschlossen, dass das Kunstwerk entfernt werden muss. Nach Meinung der Fachleute stellt es ein deutliches Sicherheitsrisiko für den Verkehr dar. Seit gestern werden alle 130 Zinkrohre, die Grashalme darstellen, aber eher einer römischen Gladiatorenwaffen-Ausstellung ähneln, aus ihren Verankerungen herausgenommen. Die Künstler Werner Müller und Klaus Maßem wollen die Skulptur wieder zurücknehmen, allerdings nur im Sinne einer Zwischenlagerung. Sie soll dann verkauft werden.
Samstag, 3. September 2011
Wenn die Rente mit tiefem Trübsal auf einen zukommt
Eine 60-Jährige bekämpft seit Jahren die drohende Altersfrustration mit ihrer Anhängerschaft für das umstrittene THC oder auch Tetrahydrocannabinol genannt. Mit der Erklärung, den Hanf für Gesundheitszwecke bzw. Schmerztherapie einsetzen zu wollen, was ja bereits geschieht und im therapeutischen Bereich auch mit synthetischen Analogmitteln u.a. zur Behandlung von Essstörungen Einsatz findet, baute sie Cannabis in reichlicher Menge in der Trierer Innenstadt an.
So lebte sie in einem teilweise 3 Meter hohen Paradies aus etwa 100 Hanfpflanzen, was ihr schon vor Jahren Probleme mit dem Gesetz bereitete. Der Traum war wieder mal zu Ende, weil Passanten sich über die wuchernden Hanfpflanzen auf Balkon und an den Fenstern wunderten und die Polizei verständigten. Ohne Anbauerlaubnis kein Höhenflug in der Rente. Sie muss mit allen Konsequenzen und der Grundsicherung durchgestanden werden. Basta! Es sei denn, sie sattelt auf den Suff um. Der bekanntlich ebenso oder noch schlimmere Folgen hat...
So lebte sie in einem teilweise 3 Meter hohen Paradies aus etwa 100 Hanfpflanzen, was ihr schon vor Jahren Probleme mit dem Gesetz bereitete. Der Traum war wieder mal zu Ende, weil Passanten sich über die wuchernden Hanfpflanzen auf Balkon und an den Fenstern wunderten und die Polizei verständigten. Ohne Anbauerlaubnis kein Höhenflug in der Rente. Sie muss mit allen Konsequenzen und der Grundsicherung durchgestanden werden. Basta! Es sei denn, sie sattelt auf den Suff um. Der bekanntlich ebenso oder noch schlimmere Folgen hat...
Donnerstag, 18. August 2011
Munitionssammler im Pfälzer Bergland
Sollten Sie statt Haifischzähnen und Pilzen militärisches Gerät und Munition im Pfälzer Bergland finden, bitte nicht pflücken, einsammeln und zu Hause trocknen oder zur Polizei tragen. Das führt zu einer Anzeige trotz aller Liebesmüh, weil es nämlich äußerst gefährlich sein kann. Die Tage hatte eine 75-Jährige 100 Maschinen-Gewehr-Patronen zu Hause gefunden, zur Polizei in Lauterecken (Kreis Kusel) gebracht - und glatt eine Anzeige bekommen. Sie verstieß dadurch gegen das Gesetz, denn solche Munition darf nicht ohne Erlaubnis transportiert werden. Am gleichen Morgen hatte ein 27-Jähriger eine Granate aus dem ersten Weltkrieg abgegeben - und natürlich ebenfalls eine Anzeige erhalten. Munition und Waffen müssen vom Kampfmittelräumdienst abgeholt werden.
Freitag, 8. Juli 2011
Nase voll von der Demokratie, die man erst mal auspacken muss?
Eine neu gegründete "IG Bürger denken mit" hat sich zum Ziel gesetzt, die Kommunikation vor Ort zwischen den Bürgern und zwischen Bürger und Politik zu verbessern. Deutliches Ziel soll die Mitsprache und Bürgerbeteiligung sein. Wie kann man Wünsche der Bürger schneller und tatsächlich in der Politik verwirklichen?
Mehr hier
Donnerstag, 23. Juni 2011
Ja, so sieht das aus, wenn man keine Kohle mehr hat ...
"Dieb trinkt bei Festnahme geklautes Bier aus
Dreister Bier-Dieb: In Luxemburg-Stadt hat ein Dieb sein geklautes Bier erstmal in aller Seelenruhe vor den Augen von Polizisten ausgetrunken, als er festgenommen werden sollte.
(dpa/lrs) Dann ging er aggressiv auf die Beamten los, teilte die Polizei in Luxemburg am Mittwoch mit. Vier Polizisten konnten den Mann schließlich überwältigen. Der Dieb gestand, das Bier in einer Einkaufsgalerie am Bahnhof gestohlen zu haben." (trierer volksfreund)
Haltet den Dieb...., aber oben nehmen Sie uns Milliarden weg ... :-(
Freitag, 8. April 2011
Unser Steuersäckchen wird immer leerer...
.. warum nur? Weil die EU-Anforderungen so enorm sind, dass wir das nicht leisten können, was alle Welt von uns will. Ungeheure Mengen an Geld werden für desolate und marode Staaten der EU ausgegeben. Und das ist erst der Anfang. Griechenland hat schon Milliarden bezogen und wird die nächsten Jahre schön aufgepäppelt. Und was ist los in Athen? Jedes dritte Geschäft macht zu. Pleitewelle, alle Kosten inkl. Steuern gehen hoch ... und es geht fast nichts mehr! Der Bürger muss das Missmanagement der Regierung bezahlen und ein bisschen mehr abliefern. Hoffentlich nicht für noch mehr Schrottpolitik.
Und Portugal? Ja, bitte auch Geld. Wir haben es uns anders überlegt, tönt es aus Lissabon. Es ist so viel einfacher... Zahlt doch auch an uns... der Schirm, der Schirm... Sind es nur Kredite? 80 Milliarden bitte, oder versickert das im Oneway-Verfahren am portugiesischen Strand?
Die Propheten sagen ja noch mehr voraus, Spanien, Italien, Osteuropa ... Verpflichtungen auf lange Sicht, aber die Probleme zu Hause? Immer dasselbe Lied... Wir haben es, wir können es zahlen, alles kein Problem ... bloß die Renten nicht, die Sozialgelder, die Altenpflege zu Hause, die Familieneinrichtungen, wie Kitas, Kigas, Nachmittagsschulen, die Behindertenstützen etc. pp. Ja, es ist schon schwer heutzutage zu leben..._____________________
Samstag, 12. März 2011
Unser Pflegenotstand
Dass wir ohne Pflegeversicherung unsere Angehörigen gar nicht mehr pflegen lassen können ist uns klar. Geht es noch mit Pflegestufe 1 oder 2 haben wir Glück im Unglück: Die Kosten bleiben knapp unter 2000 Euro. Aber wer kann sich das noch leisten? Das übersteigt ja bereits die Durchschnittsrente. Also müssen die Nachkommen berappen. Auch die oft angepriesene Pflege durch ausländische Kräfte ist nicht in jedem Fall eine Lösung. Die meisten Kräfte kommen aus ganz anderen Berufen und machen die Arbeit nur, weil sie mehr Geld als zu Hause verdienen. Sie sind in ganz vielen Fällen nicht geeignet für schwere Pflege, Demenz und andere vergleichbare Situationen. Meistens hauen sie in solchen Fällen auch ab und verweigern sich. Wenig Sozialstationen bieten ein Mitspracherecht bei der Auswahl der Kräfte an, die Sprachhürden sind oft erheblich. Also lässt sich auf der Kostenebene von um die 1200 EUR Eigenbeteiligung rund um die Uhr nicht wirklich mittel- oder langfristig für Angehörige planen. Nur, wenn jemand dabei ist, jemand aus der Familie hilft, gerade in einem der 2,5 Mio Demenzfälle ... Die zurzeit diskutierte Beteiligung der Angehörigen bietet sich selbstverständlich als Lösung an, aber nicht als ein Aufgeben von Arbeit und unbezahlter Aufopferung, auch nicht als freiwillige Leistung der Betriebe (das kann allerdings einen Einstieg in diese Praxis bedeuten), sondern als feste Einrichtung mit Pflegegeldbezugsberechtigung für Angehörige und Einrichtung eines Pflegeurlaubs bzw. Teilzeitpflege für Beschäftigte. Diese Zeit darf auch nicht rentenmindernd sein, immer mehr käme die Haltung auf, dass Alte nur noch eine üble Last sind. Erst dann gewinnt unser Arbeitsleben in diesen Dingen ein menschliches Antlitz. Und wir könnten mit Stolz sagen, dass wir in der Lage sind, unsere Eltern ohne ausländische Hilfe und Kapitalaufnahme oder Eigentumsverlust zu pflegen!
Freitag, 4. März 2011
Q 10, Omega 3 oder E 10? Mit was fährt es sich besser?
Nein, ich halte an meinem E 10 fest! Oder?
Von der allgemeinen Teuerung des Sprits mal abgesehen, die so frech und dreist (alles wegen Libyens Diktator?) die Preise jenseits der 1,50 und 1,60 € anhebt, halte ich an diesem letzten billigen Ast fest. Wie soll man sich denn heute noch normal bewegen können, wenn einem die Tankstellen beim Einfüllen des Sprits die Euros aus der Tasche saugen? Es wird überhaupt mal Zeit, die Spritpreise national zu retten und Biosprit hausgemacht anzubieten, um uns unabhängig zu machen. Nur mit dieser Nachhaltigkeit in der Handlung können wir unser durch Ölmangel stark gefährdetes System schützen - bis dahin will ich erträglich preiswert tanken! Aber wozu jetzt diese Hype um die Unnatürlichkeit des "Billigkraftstoffes"? Der einzige, der noch unter 1,50 € zu haben ist. Wir müssen das doch bezahlen, da ist mir doch vorläufig egal, ob das Konzept nicht nachhaltig ist. Und der Hammer ist ja diese Geisteshaltung: "Da hast du den 'Billigsprit', aber pass auf, dass dein Motor das überhaupt überlebt!" Für Schäden will keiner haften. Die Listen sind nicht rechtsverbindlich, die an den Tankstellen ausgelegt werden. Das ist alles so krumm ... Die Mineralölsteuern müssen runter und die Benzinpreise festgelegt werden. Das geht doch nicht, solche Irrsinnshöhen zu erklimmen. Nur, wenn wir alle leicht und angemessen Arbeit bekämen, um das auch zu bezahlen. Aber so ...
Das Elektroauto ist ja auch noch eine Lösung! Die neuen Autos stehen bereit, sauber und leistungsfähig. Die Stromprämie kann starten! Aber was, wenn die Strombetreiber schlapp machen? Energienotstände? Dann bleibt Deutschlands Verkehr liegen. Vielleicht noch die Bahn mit ordentlicher Verspätung und Staatsfahrzeuge. Müssen wir dann den Wunderstoff Omega-3 in die Batterie kippen? Hilft er dort wenigstens? Oder das Antiagingenzym Q 10? Wer weiß die Lösung? Aber: Keine Haftung!
Von der allgemeinen Teuerung des Sprits mal abgesehen, die so frech und dreist (alles wegen Libyens Diktator?) die Preise jenseits der 1,50 und 1,60 € anhebt, halte ich an diesem letzten billigen Ast fest. Wie soll man sich denn heute noch normal bewegen können, wenn einem die Tankstellen beim Einfüllen des Sprits die Euros aus der Tasche saugen? Es wird überhaupt mal Zeit, die Spritpreise national zu retten und Biosprit hausgemacht anzubieten, um uns unabhängig zu machen. Nur mit dieser Nachhaltigkeit in der Handlung können wir unser durch Ölmangel stark gefährdetes System schützen - bis dahin will ich erträglich preiswert tanken! Aber wozu jetzt diese Hype um die Unnatürlichkeit des "Billigkraftstoffes"? Der einzige, der noch unter 1,50 € zu haben ist. Wir müssen das doch bezahlen, da ist mir doch vorläufig egal, ob das Konzept nicht nachhaltig ist. Und der Hammer ist ja diese Geisteshaltung: "Da hast du den 'Billigsprit', aber pass auf, dass dein Motor das überhaupt überlebt!" Für Schäden will keiner haften. Die Listen sind nicht rechtsverbindlich, die an den Tankstellen ausgelegt werden. Das ist alles so krumm ... Die Mineralölsteuern müssen runter und die Benzinpreise festgelegt werden. Das geht doch nicht, solche Irrsinnshöhen zu erklimmen. Nur, wenn wir alle leicht und angemessen Arbeit bekämen, um das auch zu bezahlen. Aber so ...
Das Elektroauto ist ja auch noch eine Lösung! Die neuen Autos stehen bereit, sauber und leistungsfähig. Die Stromprämie kann starten! Aber was, wenn die Strombetreiber schlapp machen? Energienotstände? Dann bleibt Deutschlands Verkehr liegen. Vielleicht noch die Bahn mit ordentlicher Verspätung und Staatsfahrzeuge. Müssen wir dann den Wunderstoff Omega-3 in die Batterie kippen? Hilft er dort wenigstens? Oder das Antiagingenzym Q 10? Wer weiß die Lösung? Aber: Keine Haftung!
Samstag, 26. Februar 2011
Leiharbeit - das einträgliche Geschäft mit den unfreiwilligen Sklaven des 21. Jh.
Leiharbeit, Zeitarbeit, ja, die letzte Rettung, sagen sich Arbeitswillige in schwachen Gebieten - und verdingen sich. Ist das die Rettung? Oftmals nicht. Denn von den 800.000 Leiharbeitern, die die Agentur für Arbeit kennt, kommt nur knapp jeder 5. über 2000 € brutto, wie der VdK mitteilt. Und ca. 80.000 verdienen gar unter 1000 € brutto im Monat. Auch das Ost-Westgefälle macht hier nicht Halt. Im Osten liegt der Durchschnittslohn bei Zeitarbeitern bei 1224 € und knapp 220 € unter dem Westniveau. Im Vergleich zu normalen Angestellten verdienen Zeitarbeiter mindestens 50 % weniger und sinken zusehends in die Armut. Die völlig unglückselige Abwärtsbewegung der Prosperität der letzten 15-20 Jahre zwingt sogar jeden 8. Leiharbeiter, Hartz IV-Leistungen draufzusatteln. Es besteht dringender Handlungsbedarf, die Sklavenkolonnen angemessen in die Lohnstruktur zu integrieren. Kurze Beschäftigungszeiten und erbärmliche Bezahlung kennzeichnen diesen Sektor, der allenfalls modifiziert als aufbauende Beschäftigungsschleuse für Hartz-IV-Bezieher genutzt werden sollte. Sklaventreiberei soll doch schon lange vorbei sein...
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